Dogtrekking
So weit die Füße und Pfoten tragen

"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen" - ein Satz, den Johann Wolfang von Goethe sagte und der auch heute noch stimmt. Wir erweitern diesen Satz um den Zusatz: "Nur wo du zu Fuß oder mit deinen Pfoten warst, bist du auch wirklich gewesen". Wovon wir sprechen? Na vom sogenannten Dogtrekking, dem (Weit-) Wandern mit Hund. Diese Art des Wanderns ist nicht nur ein toller Teamsport, sondern bringt dich und deinen Hund auf einer ganz besonderen Art und Weise der Natur näher.

Doch von Anfang an. Was versteht man unter Dogtrekking eigentich? Hund und Mensch absolvieren eine vorgegeben Strecke. Dabei organisieren die Veranstalter zumeist eine Einsteigertour, die einer soliden Tageswanderung gleicht, einen Dogtrek und einen Doghike, die sich von den Streckenlängen (etwa 40 bis 80 Kilometer) und den Schwierigkeiten (auch über 2.000 Höhenmetern) bewegen. Diese Wanderung wird am Stück bewältigt. Dein Hund und du sind während der Tour über einen Wandergurt, eine Jöringleine und ein Zuggeschirr miteinander verbunden.

Daneben solltest du, egal ob du an einer Veranstaltung teilnimmst oder privat die Wanderschuhe schnürst, ein gewisses Pflichtgepäck dabei haben. In deinen Rucksack gehören immer ein Handy, eine Karte, ausreichend Wasser und Snacks für dich und deinen Hund, eine erste Hilfe-Ausrüstung, Booties und gegebenenfalls eine Stirnlampe. Darüber hinaus empfiehlt es sich Klamotten in der Zwiebeltaktik anzulegen: gute, atmungsaktive Sportbekleidung, Regencape und auch Sonnencreme bzw. einen Sonnenbrille sind, gerade im hochalpinen Gelände, ein Muss.

Wie beginne ich mit dem gemeinsamen Dogtrekking? Einfach drauf loslaufen solltest du nicht. Informiere dich vorab, ob die Tour, die du dir herausgesucht hast, für dich und deinen Hund konditionell machbar sind. Zu einem Dogtrekking gehört neben der richtigen Ausrüstung auch eine optimale Vorbereitung. Steigere Tempo, Distanz und Schwierigkeit langsam und baue so Kondition und Vertrauen zu deinem Hund auf. Rechne dabei auch mit Hindernissen, zum Beispiel kleine Brücken oder eine tosende Klamm.

Seid ihr gut ausgerüstet und gut trainiert, steht dem gemeinsamen Erlebnis nichts mehr im Wege. Die Faszination des Dogtrekkings liegt vor allem in der gemeinsamen Zeit zusammen in der Natur. Die Stille am Morgen, der Sonnenaufgang am Gifpel, die Höhle, die ihr zusammen erkundet, den Steig, den ihr gemeinsam meistert: das schweißt zusammen und führt zu wunderbaren Erinnerungen.




Zughundetraining wieder möglich
Start am 15.3